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HORSENSATION

Dein Pferd handelt keinen Rang aus - es kommuniziert einfach nur

vor 1 Tag
9 Min. Lesezeit

„Wer ist hier eigentlich der Chef?" - kaum eine Frage begleitet den Umgang mit Pferden so hartnäckig. Wir haben gelernt, fast jede Geste als Rang zu lesen: wer wen wegschickt, wer zuerst ans Futter darf, wer vorausgeht... Und schnell landen wir bei dem Gedanken, dass auch wir uns unseren Platz erst verdienen oder gar erkämpfen müssten.


Aber was, wenn diese Brille von Anfang an die falsche ist? Was, wenn dein Pferd gar keinen Rang aushandelt - weder mit dir noch mit seinen Artgenossen -, sondern die ganze Zeit etwas viel Einfacheres tut: kommunizieren? Genau da schauen wir in diesem ersten Teil hin: woher die Idee der Rangordnung kommt, was die Wissenschaft ihr heute entgegensetzt, und wie sich das Verhalten deines Pferdes plötzlich liest, sobald du die alte Brille absetzt.



TEIL 01 DER

EquiCoCreation™

Blogserie


Dieser Beitrag ist der erste Teil einer „Freebie"-Reihe in sieben Teilen - ein neuer Blick darauf, wie Pferd und Mensch einander wirklich verstehen und ihr Miteinander gemeinsam gestalten können.


Du kannst sie natürlich in beliebiger Reihenfolge lesen, aber da alle Beiträge aufeinander aufbauen, ist die vorgegebene Reihenfolge sehr zu empfehlen.




In der folgenden Darstellung werden zwei unterschiedliche Deutungsrahmen gegenübergestellt, mit denen das soziale Verhalten von Pferden häufig erklärt wird:

  • Das hierarchische Modell entspricht einer weit verbreiteten, historisch gewachsenen Sichtweise, die bis heute genutzt wird, um Dynamiken innerhalb von Herden oder Gruppen einzuordnen.

  • Das gegenübergestellte kooperative Modell stellt keinen neuen „Gegen-Glauben“ dar, sondern eine bewusst vereinfachte Annäherung an das, was neuere wissenschaftliche Erkenntnisse über soziale Systeme nahelegen: dass Pferde nicht primär über Rang, sondern über Beziehungen, Rollen und situative Bedürfnisse interagieren.


Die Gegenüberstellung dient nicht dazu, Verhalten eindeutig zu erklären oder festzuschreiben, sondern als Handlauf, um die eigene Wahrnehmung zu schulen und bekannte Dynamiken einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

 


Gegenüberstellung

Hierarchische Rangordnung & Dynamische Sozialordnung





Die Idee einer hierarchischen Struktur in Pferdeherden hat ihren Ursprung in älteren Interpretationen von Tierverhalten, die stark von menschlichen Denkweisen geprägt waren. Diese Sichtweise teilt die Herde in eine starre Rangordnung auf, an deren Spitze die „Leitstute“ oder der „Leithengst“ steht. Danach folgen weitere Pferde, die gemäß ihrem Rang von den ranghöheren Tieren „dominiert“ werden.


Dieses Konzept wurde später auf den Umgang mit Pferden übertragen, was zur Überzeugung führte, dass auch Menschen ihre „Dominanz“ beweisen müssen, um „Respekt“ vom Pferd zu erhalten. So entstand der Mythos, dass Vertrauen und Beziehung durch die Demonstration von Macht – wie „Wer bewegt wen?“ – aufgebaut werden.


Neuere Studien zeigen jedoch, dass Pferdeherden nicht durch starre Hierarchien funktionieren. Stattdessen handelt es sich um dynamische soziale Systeme, die auf Kooperation, Rollenverteilung und situativer Anpassung basieren. Verhalten, das oft als „Dominanz“ interpretiert wird, spiegelt meist situative Bedürfnisse wider, wie den Zugang zu Futter, Schutz oder Platz. Diese Erkenntnisse entkräften die Idee einer festen Hackordnung und zeigen, dass Pferde in erster Linie soziale Wesen sind, die durch Kommunikation und gegenseitige Unterstützung zusammenarbeiten.

Die Realität sieht also eher so aus: Eine harmonische Herde basiert nicht auf Kontrolle oder Dominanz, sondern auf einem dynamischen Zusammenspiel von Aufgaben und Rollen. Jede Aufgabe bereichert die Herde, unterstützt die anderen Mitglieder oder ergänzt das Gesamtgefüge.


Dynamik und Flexibilität: Die Aufgaben sind nicht starr. Pferde können je nach Situation und Bedürfnissen der Gruppe unterschiedliche Rollen übernehmen.

Kooperation statt Hierarchie: Pferde agieren auf Basis von Vertrauen, Kommunikation und gegenseitiger Unterstützung.

Zusammenhalt durch Bereicherung: Jedes Pferd bringt seine individuellen Stärken ein, die die Herde als Ganzes stabilisieren.


Die Grafik zeigt, wie sich diese kooperative Struktur darstellt. Anstatt einer Hackordnung gibt es ein System von gegenseitigem Geben und Nehmen: Pferde bereichern, unterstützen, lehren und ergänzen sich gegenseitig.


Vertrauen entsteht nicht durch Machtdemonstration, sondern dadurch, dass du für dein Pferd eine Bereicherung, Unterstützung und Ergänzung bist. Indem du eine lehrende, vorbildhafte Rolle einnimmst, kann sich dein Pferd an dir orientieren.


Doch wie kommt es dann immer wieder zu diesen Auseinandersetzungen, die so stark nach "Rangordnungskämpfen" aussehen?

Herde vs. Gruppe


Um das zu verstehen, müssen wir zunächst zwischen zwei verschiedenen Sozialgefügen unterscheiden: Es gibt die Herde – meist Wildpferde, die ihren Platz selbst aussuchen können bzw. Pferde, die familiär zusammengehören. Eine Herde ist harmonisch, meist relativ friedvoll, und es gibt kaum herausragendes Verhalten, das als Dominanzgehabe gedeutet werden könnte. Dass Pferde grundsätzlich unterschiedliche Bedürfnisse haben und diese auch kommunizieren, ist ein eigenes Thema.. Jedoch hat das nichts mit einer Rangklärung zu tun, sondern ist schlicht Kommunikation der eigenen Bedürfnisse.


Dann gibt es wiederum eine Gruppe. Eine Gruppe ist für mich eine wild zusammengewürfelte, domestizierte "Herde". Ich nenne sie jedoch nicht Herde, da hier mehrere Konfliktherde zusammentreffen: Pferde kommen und gehen zu häufig, es kommen Pferde, die schon viel erlebt haben und Verhaltensweisen aufgebaut haben, um sich selbst zu schützen, wie starkes Verteidigen von Ressourcen oder des (Individual-) Raums sowie ein Kommunikationsverhalten, das an den Zustand der anderen Pferde angepasst wird. Wenn also viele Pferde stark abgestumpft sind, muss extremer kommuniziert werden. Das Abstumpfen passiert leider unter anderem auch aufgrund einiger Trainingsmethoden und kann ebenfalls ein Grund sein, weshalb gerade in domestizierten Gruppen mehr Auseinandersetzungen stattfinden, die wie Rangordnungsklärungen aussehen. Dazu gehören natürlich noch Ressourcenknappheit, zu wenig Ausweichmöglichkeiten, zu bunt zusammengewürfelt, unsichere Umgebung und ähnliches.



Rollen & Aufgaben


Vielleicht hast du dir bereits überlegt, warum es dieses eine Pferd gibt, das so häufig vorausgeht und scheinbar die Gruppe anführt, weil alle anderen mitgehen? Das liegt häufig an spezifischen, manchmal auch eher situationsabhängigen Rollen bzw. Aufgaben. Auch Bedürfnisse spielen dabei eine Rolle, aber dazu kommen wir gleich noch.


Wichtig dabei ist: Diese Rollen werden nicht bewusst „gewählt“, sondern ergeben sich aus Charakter, Erfahrung, körperlichen Voraussetzungen und dem aktuellen Kontext.


Bestimmt hast du schon davon gehört: Der Herdenhengst beschützt die Herde, treibt sie gegebenenfalls an einen anderen Ort oder hält sie zusammen, sollte das notwendig sein. Das geschieht nicht aus hierarchischen Gründen, sondern schlichtweg, weil das seine Aufgabe ist. Und wenn die Situation eintritt, dass die Herde geschützt werden muss, muss er auch konsequent dranbleiben. Weil sonst Leben davon abhängen könnten.


Es gibt Pferde, die besonders wachsam sind und seine „Zuspieler“ darstellen. Das heißt, es gibt Wächterrollen – Pferde, die von Natur aus besonders aufmerksam und hellhörig sind. Durch gegenseitigen Blickkontakt können sie gemeinsam Gefahren abschätzen und sich absichern, bevor gehandelt wird.


Besonders erfahrene Pferde oder Pferde mit einem ausgeprägten Selbstfürsorge-Bedürfnis sind häufig diejenigen, die vorausgehen, um zum Beispiel Wasserplätze, Schutzflächen, Liegeflächen, besondere Pflanzen, etc. aufzusuchen. Durch Sympathie, ähnliche Bedürfnisse und Vertrauen, folgen die anderen. Doch auch ein Fohlen kann die ganze Herde anführen, indem es irgendwo hingeht, die Mutter folgt, die beste Freundin daraufhin ebenfalls und so kann sich das durch die gesamte Herde hindurchziehen.


In domestizierten Gruppen ist diese Dynamik oft deutlich komplexer. Es gibt wesentlich mehr Außenreize, begrenzte Räumlichkeiten, Ressourcenknappheit und Pferde, die vielleicht nicht so gut mit ihren Fähigkeiten und Charaktereigenschaften aufeinander abgestimmt sind. Sie tragen ihre Päckchen mit sich und können auch so einiges von ihren Besitzern mitbringen. So gibt es immer wieder Konfliktherde.


Es kann zum Beispiel ein Pferd geben, das sehr wachsam, aber auch eher nervös ist, der aber niemanden hat, mit dem er zusammenarbeiten kann. Also nicht so wie in einer Herde, in der der Herdenhengst diese Aufgabe mitträgt. So ist das wachsame Pferd auf sich allein gestellt, muss einen „Job“, der eigentlich für mehrere Pferde gedacht ist, alleine übernehmen und wird schnell überfordert sein. Daraufhin kann es dazu kommen, dass dieses Pferd häufiger eine scheinbar grundlose „Massenpanik“ auslöst. Während in gut funktionierenden Herden erst gemeinsam abgewogen wird, bevor überhaupt gehandelt wird.


Auch die Reaktivität spielt dabei eine große Rolle. Je mehr Pferde in ihrer Reaktivität gefördert werden (das ist leider bei vielen Trainingsmethoden so), desto reaktiver können sie auch gegenüber Umweltreizen werden. An dieser Stelle wird oft aus menschlicher Sicht von Führung oder Kontrolle gesprochen. Tatsächlich handelt es sich jedoch meist um den Versuch, innere oder äußere Unsicherheiten zu regulieren.



Kommunikation über Bedürfnisse


Eine der häufigsten Erklärungen dafür, weshalb ein Pferd als ranghöher als ein anderes gilt, ist die Situation, in der ein Pferd ein anderes wegschickt. Doch dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung. Pferde haben unterschiedliche Bedürfnisse, die sie in einer Situation direkt zum Ausdruck bringen. Und genauso gibt es Situationen, in denen Bedürfnisse miteinander kollidieren und es zu einer kleinen Kabbelei kommt. Was dabei also oft als Rangordnung interpretiert wird, ist in Wahrheit meist ein unmittelbarer Aushandlungsprozess zwischen individuellen Bedürfnissen.


Wenn ein Pferd in einer solchen Situation nachgibt, bedeutet das nicht, dass es in seinem Rang nun niedriger ist, sondern häufig, dass es vom Charakter her nicht der Typ für größere Streitereien ist und lieber Harmonie wahrt. Oder sein Bedürfnis ist in diesem Moment schlicht nicht so stark wie das Bedürfnis des anderen Pferdes.


In unseren domestizierten Gruppen gibt es zudem häufig sogenannte Ressourcenverteidiger. Sie bringen entweder eine Geschichte mit sich, die von Ressourcenknappheit geprägt war, oder es sind Pferde, die grundsätzlich einen größeren Individualraum benötigen. Sie fühlen sich bedrängt und unwohl, wenn andere Pferde – insbesondere Pferde, die sie selbst nicht besonders mögen – zu nah bei ihnen ruhen oder fressen. Auch das hat wenig mit Rangordnung zu tun, sondern ist Ausdruck eines persönlichen Bedürfnisses, das direkt und unverblümt kommuniziert wird.


Viele Pferde akzeptieren diese Kommunikation und weichen entsprechend aus. Es gibt jedoch auch Pferde, die sich davon provoziert fühlen, wütend werden oder das nicht akzeptieren, weil sie ebenfalls genau dort stehen, fressen oder ruhen wollen. Auch hier kann es zu einer Auseinandersetzung kommen. Doch egal, wer am Ende „gewinnt“ – dieses Pferd ist in dem Moment nicht ranghöher, sondern schlicht unnachgiebiger, konfliktbereiter oder emotional stärker aufgeladen. Das ist vielleicht gut für das jeweilige Pferd, da es für sich selbst sorgen kann, sagt aber nichts über eine soziale Stellung aus.


Eines der größten Bedürfnisse von Pferden ist Harmonie und Sicherheit. Das ist für sie von zentraler Bedeutung, und sie erreichen diesen Zustand durch soziale Kooperation – nicht durch eine stressbasierte Hackordnung. Eine solche Ordnung widerspricht ihrer Natur.


Wir sprechen häufig davon, dass Pferde sich Sicherheit wünschen, und im nächsten Moment davon, dass sie dem Menschen den Rang streitig machen wollen und deshalb dominiert oder durch bestimmte „Spiele“ reguliert werden müssten. Dabei ist es für Pferde von unschätzbarem Wert, wenn wir ihnen als Mensch ein gutes Vorbild sein können – ein Gegenüber, das Harmonie und Sicherheit vorlebt. Zudem auch das Wesen seines Pferdes sieht, stärkt und ihm Selbstermächtigung, sowie Selbstbewusstsein schenkt. So findet das Pferd nicht nur Sicherheit in seinen Artgenossen und im Menschen, sondern auch in sich selbst. Das sollte unser Streben sein.


Wenn wir beginnen, Verhalten aus dieser Perspektive zu betrachten, verändern sich nicht nur unsere Interpretationen – sondern auch die Fragen, die wir uns beim Beobachten von Pferden stellen.



Wenn die Brille abgelegt wird


Vielleicht ist dir beim Lesen und Beobachten eines besonders deutlich geworden: Je tiefer wir in das soziale Gefüge von Pferden eintauchen, desto weniger lässt es sich in einfache Kategorien wie „ranghoch" oder „rangniedrig" pressen. Was auf den ersten Blick nach Dominanz aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen oft als Kommunikation, Selbstschutz, Ausdruck eines Bedürfnisses oder als Übernahme einer situativen Rolle.


Pferde handeln nicht, um Macht auszuüben oder Positionen zu sichern, sondern um zu handeln, um sich zu regulieren, Sicherheit herzustellen, um mit inneren und äußeren Spannungen umzugehen und um im sozialen Gefüge möglichst stimmig zu bleiben. Konflikte entstehen dabei nicht, weil ein Pferd „im Rang höher steigen will", sondern weil Bedürfnisse aufeinandertreffen, Rollen fehlen oder Überforderung herrscht, oder weil das System, in dem sie leben, wenig Raum für echte Kooperation zulässt.


Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem sich etwas Entscheidendes verschiebt: Nicht das Verhalten des Pferdes muss sofort erklärt oder korrigiert werden – wir sollten beginnen, Dynamiken zu lesen, statt sie zu bewerten, denn so verlieren viele Situationen ihren vermeintlichen Kampfcharakter.


Vielleicht möchtest du dieses neue Verständnis einmal ganz bewusst in deine tägliche Beobachtung einfließen lassen und schauen, was sich für dich verändert, wenn du die altbekannte Brille der Rangordnung einfach einmal ablegst. Manchmal reicht es schon, sich Zeit zu nehmen und Pferde in ihrer Interaktion mit anderen wirklich zu betrachten – nicht mit einer bereits feststehenden Erklärung im Kopf, sondern offen für das, was sich schlichtweg zeigt.


Du wirst möglicherweise Situationen entdecken, die du früher als Dominanzverhalten oder als Ausdruck einer Rangklärung interpretiert hättest, die sich aber nun ganz anders lesen lassen, sobald du nicht mehr nach Rängen suchst, sondern nach Beziehungen, Bedürfnissen und Kommunikation. Es kann dabei hilfreich sein, eine Situation nicht isoliert zu betrachten, sondern sie in ihren zeitlichen Zusammenhang zu setzen, denn pferdesoziales Verhalten erschließt sich oft erst, wenn man die Vorgeschichte mitdenkt und nicht nur den einen sichtbaren Moment.


Vielleicht wirst du dabei auf Dynamiken stoßen, die sich plötzlich gar nicht mehr so leicht einordnen lassen, weil die alten Erklärungen nicht mehr greifen. Das ist nicht nur völlig in Ordnung, sondern sogar ein gutes Zeichen – es zeigt, dass alte Sichtweisen ihren festen Platz verlieren und Raum für neue Perspektiven entsteht. Gib dir in solchen Momenten die Zeit, das Beobachtete nicht sofort einordnen zu müssen. Du könntest dich zum Beispiel fragen, ob ein Pferd vielleicht durch eigene Selbstschutzmechanismen handelt und gar nicht anders kann, ob der Umgang des Menschen eine Rolle dabei spielen könnte, warum es sich gerade so verhält, oder ob es einfach klare Grenzen setzt und seinen eigenen Bedürfnissen folgt, die in diesem Moment stärker sind als die der anderen. Und es kann genauso gut sein, dass ein Pferd aus Respekt und Akzeptanz reagiert und eben nicht, weil es sich als „rangniedriger" betrachtet.


Eine Frage, die ich dir noch als Selbstbeobachtung in den Stall mitgeben möchte, ist diese: 

Mit welchem inneren Bild begegnest du gerade eine Situation und wie würde sich deine Wahrnehmung verändern, wenn du dieses Bild für einen Moment ganz bewusst loslässt?

♥

Christina

Teil der EquiCoCreation™ Blogserie


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