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HORSENSATION

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Vom starren Training zur Ko-Kreation

Bevor du in die Inhalte eintauchst, möchte ich dich kurz mit auf eine Reise nehmen - nämlich auf meine eigene. Damit du verstehst, woher das kommt, was du hier gleich lesen wirst, und warum es mir so wichtig ist, es mit dir zu teilen.

Die Suche nach der richtigen Methode

Mein Weg mit Pferden begann sehr klassisch. Reitverein, Westernreiten, Horsemanship, Freiheitsdressur, Clickern, Akademische Reitkunst - ich habe so einige Reitweisen und Umgangs-Philosophien durchlaufen und mich tief in die unterschiedlichsten Methoden eingearbeitet, in der Hoffnung, irgendwo die Antworten zu finden, nach denen ich suchte.

Manche dieser Wege haben mir wertvolle Erfahrungen geschenkt, andere haben mich ernüchtert oder sogar erschreckt. Doch keiner von ihnen war wirklich das, was ich tief drinnen suchte - eine ehrliche, lebendige und einfühlsame Verbindung zu den Pferden, die mit mir lebten.

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Eines Tages stieß ich auf einen spirituell geprägten Ansatz, der vieles versprach, was mir bis dahin gefehlt hatte. Plötzlich ging es nicht mehr nur ums Tun, sondern um Wahrnehmen, um Kommunikation, um eine andere Form der Begegnung - und für eine ganze Weile fühlte sich das wie der richtige Weg an.

Pferde wurden lebendiger gesehen, der Mensch begann sich selbst zu hinterfragen, und ich bekam endlich Antworten, die mir vorher niemand wirklich geben konnte. Aus diesem Grund habe ich 2015 zu bloggen begonnen, um aufzuklären und meinen Weg zu teilen, habe viele Jahre gelernt - 2017 bis 2018 eine intensive Jahresausbildung abgeschlossen und mich schließlich 2019 auf dieser Basis selbstständig gemacht.

Ein sehr viel-versprechender Ansatz

Ich hatte etwas Wichtiges gefunden - dass es jenseits der reinen Methoden eine andere, lebendigere Form des Miteinanders gibt. Aber dieser Weg musste von dem esoterischen Überbau befreit werden, der Pferde eher instrumentalisierte, als ihnen wirklich
zu helfen.

Eigener Pferdehof, neuer Blick-winkel

Ab 2023 war unser eigener Hof endlich fertig gebaut und die Pferde konnten einziehen. Je mehr Zeit ich mit ihnen bei mir am Hof verbrachte, je mehr ich sie wirklich beobachten konnte, und je mehr ich begann, all das nochmals selbst zu hinterfragen, desto deutlicher zeigten sich mir die Schattenseiten dieses Ansatzes.

Und so begann ich, mich davon zu lösen und neu zu suchen - dieses Mal nicht in spirituellen Konzepten, sondern in der Wissenschaft, in der Psychologie, in der Bindungs- und Traumaforschung und in den Lerntheorien.

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So stieß ich auf den Ko-Konstruktivismus - eine wissenschaftlich fundierte Lerntheorie, die genau das beschreibt, was ich in der Begegnung mit meinen Pferden längst lebte, ohne es bis dahin in Worte fassen zu können.

Daraus entwickelte sich für mich ein eigenständiger Weg: EquiCoCreation™ - der weder mit Druck und Dominanz noch mit reinem Belohnungslernen arbeitet, sondern mit echtem Dialog zwischen zwei autonomen Wesen...

Das Fundament, das mein Gefühl aufgefangen hat

In dieser Blogserie über EquiCoCreation™ möchte ich dir zeigen, was diesen Weg ausmacht, woher er kommt und wie er sich von dem unterscheidet, was du vielleicht bisher kennst. Es ist mir ein Anliegen, dass du nicht nur Wissen mitnimmst, sondern auch beginnst, deinen eigenen Umgang mit deinem Pferd mit anderen Augen zu betrachten – nicht, weil bisher alles falsch war, sondern weil es vielleicht noch eine ganz andere Tiefe gibt, die du bisher vielleicht nur ahnen konntest.

DAS STECKT HINTER EQUICOCREATION™
 

7 aufeinander aufbauende
Blog Beiträge

Die Blogserie besteht aus sieben Teilen, die aufeinander aufbauen, dich von alten Denkmustern befreit und eine neue Perspektive auf den Pferdeumgang offenbart. Am besten liest du sie der Reihe nach, damit du mit dem Hintergrundwissen weiterdenken kannst. Du kannst aber auch mit dem Titel beginnen, der dich aktuell am meisten anspricht. Ich habe versucht jeden Einstieg so zu gestalten, dass du direkt im Thema bist.

Erwecke eure Beziehung durch native Dialoge

Du hast in dieser Reihe gesehen, was möglich wird, wenn wir aufhören, Pferde zu steuern und anfangen, mit ihnen zu gestalten. Vielleicht spürst du jetzt diesen Funken: den Wunsch, nicht länger Anweisungen zu geben, sondern wirklich ins Gespräch zu kommen. Der Schlüssel dazu ist die native Pferdesprache - den feinen, ursprünglichen Ausdruck deines Pferdes lesen und beantworten zu lernen. Daraus wächst das Vertrauen, auf dem alles Weitere aufbaut und das geht an jedem Punkt: ob ihr gerade vor einer festgefahrenen Situation steht, in der das Verhalten zur Herausforderung wird - oder ob bei euch längst alles gut läuft und es dir um die feinsten Nuancen geht. Ich begleite dich und dein Pferd genau dort, wo ihr heute steht und mit dem was ihr wirklich braucht.

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