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HORSENSATION

Paddock Trail am Limit: Wie mich der Browsing Paddock zu meiner eigenen Lösung inspiriert hat

5. Sept.
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Sept.

Vor einiger Zeit habe ich über meinen Paddock-Trail hier im Blog geschrieben. Habe erzählt, wie er entstanden ist, welche Prinzipien ich verfolge und dass ich gespannt bin, was sich ändern wird, wenn ein viertes Pferd dazu kommt. Spoiler: Einfach alles! Mehr dazu in diesem Beitrag...


Eine alte Sandsteinscheune und ein schmaler Paddock-Trial für Pferde - mit Blick über die Heuraufe hinweg zum Heidenberg.

Ich habe so viel getüftelt am Paddock-Trail Design, wie ich die maximale Bewegung, maximale Bewegungsanreize und maximal viel Wiese herausholen kann, wie es nur geht. Doch in letzter Zeit (vor allem seit das neue Pferd da ist) merke ich immer mehr, dass das klassische Paddock-Trail Design, gerade für mein Grundstück und meine Herausforderungen, einfach nicht gemacht ist.

Doch, was ist überhaupt ein klassischer Paddock-Trail?

Ein Paddock-Trail unterscheidet sich insbesondere im Vergleich zu einem normalen Paddock darin, dass Ressourcen weit auseinander liegen, damit diese als Bewegungsanreize dienen. In den allermeisten Fällen ist es ein Rundweg, um die Wiese herum.


Beim normalen Paddock sind meist Wasserstelle, Unterstand und Heuraufe sehr zentral beieinander. Der einzige Bewegungsanreiz bietet vielleicht etwas Gras in Bereichen weiter weg. Wir hatten das auch eine Zeit lang so. Ganz am Anfang. Und die Pferde haben sich wirklich nur maximal einmal am Tag weiter auf die Wiese begeben. Ansonsten sind sie nur vom Wasser zur Heuraufe und zum Unterstand und alles wieder von vorn gegangen. Das war wohl die Zeit, wo sie sich mit am wenigsten Bewegt haben.
Beim normalen Paddock sind meist Wasserstelle, Unterstand und Heuraufe sehr zentral beieinander. Der einzige Bewegungsanreiz bietet vielleicht etwas Gras in Bereichen weiter weg. Wir hatten das auch eine Zeit lang so. Ganz am Anfang. Und die Pferde haben sich wirklich nur maximal einmal am Tag weiter auf die Wiese begeben. Ansonsten sind sie nur vom Wasser zur Heuraufe und zum Unterstand und alles wieder von vorn gegangen. Das war wohl die Zeit, wo sie sich mit am wenigsten Bewegt haben.
Der Paddock-Trail soll genau das verhindern. Als Rundlauf entstehen keine Sackgassen, die Pferde können einfach weiterlaufen und kommen wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Die Ressourcen sind verteilt und sorgen dafür, dass sie viel laufen. Da unser Grundstück ein paar Besonderheiten aufweist (dazu im Beitrag mehr) haben wir nicht alles am Trail verteilt, nur der Dösbereich am Eingang und die Heuraufe ganz am Ende. Dadurch gehen die Pferde aber meistens nur ihren Lieblingsweg hin und wieder zurück.
Der Paddock-Trail soll genau das verhindern. Als Rundlauf entstehen keine Sackgassen, die Pferde können einfach weiterlaufen und kommen wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Die Ressourcen sind verteilt und sorgen dafür, dass sie viel laufen. Da unser Grundstück ein paar Besonderheiten aufweist (dazu im Beitrag mehr) haben wir nicht alles am Trail verteilt, nur der Dösbereich am Eingang und die Heuraufe ganz am Ende. Dadurch gehen die Pferde aber meistens nur ihren Lieblingsweg hin und wieder zurück.


Warum ich das alles erzähle?

Probleme, die der Paddock-Trail bisher nicht gänzlich lösen konnte (und sogar verstärkt hat)


In meinem vorherigen Beitrag habe ich über meine Entstehungsgeschichte geschrieben. Wenn du diesen Beitrag noch nicht kennst, empfehle ich dir auf jeden Fall diesen zuerst zu lesen. Dort gibt es auch direkt wieder einen Link hier her zurück.


Die Entwicklung meines Paddock-Trails im Überblick



Mein Anliegen ist ja, den Pferden eine Umgebung zu bieten, die zur Heilung und zur Gesunderhaltung (Psychisch und Physisch) beiträgt. Als die Pferde zu dritt waren, habe ich viel beobachtet und konnte einige Grenzen feststellen, die wohl mit einem klassischen Paddock-Trail nicht zu lösen sind. Jetzt mit dem vierten Pferd hat sich diese Dynamik zu einem Teil verbessert und zum anderen Teil aber auch verschlimmert. Durch das vierte Pferd erkenne ich aber die Probleme sehr viel deutlicher. Denn durch zwei Stuten und einen älteren Wallach kam bei uns nicht so viel Bewegung aus Freude zustande. Das wollte ich, unter anderem, durch ein viertes, jüngeres Pferd (Wallach) "befeuern". Doch als es soweit war, sah ich die Grenzen des Designs. Aber damit du einen Überblick hast, liste ich dir mal ganz genau die Probleme und Herausforderungen auf, die wir hier haben:



Grundstücksherausforderungen

Rechtliche & bauliche Vorgaben

  • Im Zuge der Genehmigung mussten Emissionsabstände zu den Nachbargrundstücken eingehalten werden.

  • Für die versiegelten Flächen waren Ausgleichsflächen vorgeschrieben – diese haben wir gleich mit pferdefreundlichen Wildhecken bepflanzt.

  • Diese Hecken-Ausgleichsflächen sind für die Pferde derzeit nicht nutzbar, weil die Pflanzen noch zu klein sind – dadurch geht wertvolle nutzbare Fläche verloren.

  • Nachträglich kamen weitere Emissionsabstände hinzu; sie dürfen zwar als Wiese genutzt werden, geben aber die Wegeführung mit vor (der Weg muss mit ausreichend Abstand zu den Nachbarn verlaufen).


Zuschnitt des Grundstücks

  • Sehr schmales Grundstück: ca. 100 m lang, aber nur 20–25 m breit.

  • An der schmalsten Stelle bleiben durch die Wildhecke nur noch rund 15 m nutzbare Breite.

  • Ein klassischer Rundlauf nach dem Paddock-Paradise-Konzept ist auf diesem Zuschnitt kaum umsetzbar.

  • Durch die als Wiese genutzten Emissionsabstände liegen zwei Wiesenflächen direkt am Grundstücksrand – der Weg verläuft dort zwischen den Flächen hindurch statt außen herum.


Wegeführung & Bewegung

  • Die Pferde hatten einen klaren Lieblingsweg (höher gelegen, weit weg von den Häusern, guter Überblick) und mieden den parallel verlaufenden Weg fast vollständig.

  • Ergebnis: Nur ein Weg wurde genutzt – hin und zurück von der Heuraufe.

  • Die Wege sind insgesamt recht schmal (3–4 m).

  • Teils sehr enge, scharfkantige Kurven bremsen den Bewegungsfluss.

  • Zu wenig Bewegungsfluss insgesamt – kaum Traben oder Galoppieren.

  • An den schmalen Stellen bleibt nur wenig, eher mickrige Wiesenfläche zwischen den Wegen.

  • Hoher Aufwand durch die aktuell mobile Absteckung (noch alles im Ausprobier-Modus).

  • Spannungsfeld: Viele Zwischenwege bringen Abwechslung, drohen aber zum Labyrinth zu werden

Pferdedynamik-Probleme

Ausgangsdynamik (drei Pferde)

  • Ein Pferd schickte regelmäßig die anderen vor sich her, um sich zur Heuraufe begleiten zu lassen – allein traute es sich nicht hin.

  • Ursache: unterschiedliche Rhythmen – dieses Pferd frisst und döst in kürzeren, häufigeren Intervallen, die anderen in längeren.

  • Die schmalen Wege (3–4 m) begünstigten dieses Vor-sich-her-Treiben und sorgten für Stress.

  • Nur eine einzige Fressstelle war möglich, weil das kontrollierende, ressourcenunsichere Pferd nicht allein fressen wollte.

  • Im Winter starkes „Campen" an der Heuraufe – der übrige Raum wurde dadurch kaum genutzt.


Veränderte Dynamik (mit dem vierten Pferd)

  • Das vierte Pferd hat die Dynamik spürbar verändert: mehr Raumsicherheit, weniger Angst, insgesamt entspanntere Herde.

  • Sein Rhythmus (früh und viel am Heu, geht selbstständig allein nach hinten) passt gut zum kontrollierenden Pferd, das sich nun anschließen kann – die beiden ruhigeren Pferde können ihr eigenes Ding machen.


Neu entstandene Probleme

  • Das vierte Pferd bringt eine ausgeprägte Ressourcenkontrolle mit (anders gelagert als beim kontrollierenden, unsicheren Pferd; die Ursache ist noch offen).

  • An der einzelnen Heuraufe entsteht dadurch neuer Stress: Die beiden ruhigeren Pferde stehen teils nur am Rand und warten, bis die anderen fertig sind.

  • Es braucht daher eine zweite Heuraufe – die sich im aktuellen Design aber nicht unterbringen lässt.

  • Auf den engen Wegen bleibt das Grundproblem bestehen: Ein Pferd kann ein anderes blockieren oder vor sich hertreiben.

  • Die vielen Wegverzweigungen lösen dieses Blockieren und Treiben bisher nicht.


Meine Ziele für das neue Konzept

  1. Eine neue Wegeführung, welche alle Bereiche des Paddock-Trails interessant und nutzbar macht

  2. Den Hügel mehr mit einbinden

  3. Mehr Ausweichmöglichkeiten, um das Treiben und Blockieren zu eliminieren

  4. Bewegungsfluss und Bewegungsraum erzeugen



Und so machte ich mich an die Lösungssuche...

Lösung 01


Wenn die Pferde vom Wasser, dem Pferdewaldgarten und / oder der Scheune kamen, sind sie meistens diesen rot eingezeichneten Weg zur Heuraufe hinunter gegangen - und auch genau den gleichen Weg wieder zurück, wenn sie satt, durstig waren oder sich unterstellen bzw. ein wenig im Pferdewaldgarten stöbern wollten. Den Weg parallel dazu sind sie äußerst selten gegangen, meistens nur um ein wenig Gras zu "popeln". Doch genau an diesem Weg verläuft ein Hügel, den sie einfach zu wenig nutzten.


Lösung 02


Wie du im Vergleich sehen kannst, habe ich die Wiese ganz am Anfang vergrößert und sie gehen erstmal einen etwas breiteren Weg entlang, bevor er sich gabelt. Ich wollte damit zu enge Kurven verhindern und allgemein den Lauffluss verbessern durch dieses Design. Durch die Zwischenwege wollte ich Dynamiken zwischen den Pferden verbessern. Aber auch hier gingen sie meistens genau diesen eingezeichneten Weg. ABER: Sie sind dadurch definitiv sehr viel mehr Variationen gegangen als vorher. Einfach weil natürlich viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung standen. Doch eigentlich sollte dieses Design der Anfang von noch mehr sein. Einige Pflanzen dafür haben wir sogar letztes Jahr schon gepflanzt...


Lösung 03


So hatte ich es mir eigentlich ausgemalt. Viel Ausweichmöglichkeiten, viele Möglichkeiten allgemein. Erst einmal wirkt es schön, Vielfältig. Aber aktuell kollidiert es mit einigen Problemen und wird wohl nicht die Lösung, die wir weiterverfolgen werden.

Mein Lösungsansatz war der, den Weg, den sie am liebsten gingen, etwas Anspruchsvoller zu gestalten. Durch Einbuchtungen, einen schmalen Kiesweg, etc. - um sie dadurch zu anderen Wegen umzulenken, sodass sie auch mehrfach den Hügel nutzen sollten. Auch die extra Pfade zwischen Wiese und Pflanzinseln war als Ausweichmöglichkeit gedacht.




Doch keines dieser Lösungen führte auch wirklich zur Lösung der Herausforderungen...


Also brauchte ich einen ganz neuen Ansatz


Ich habe wirklich lange versucht, innerhalb dieser Trail-Logik doch noch eine Lösung zu finden - du hast es an Lösung 01 bis 03 gesehen. Aber irgendwann war klar, dass ich die Dynamik nicht mit noch einem Weg mehr löse, sondern die Grundidee selbst hinterfragen muss.


Dabei ist dieser „neue" Ansatz für mich eigentlich gar nicht so neu. Femke Dölle und ihren Browsing Paddock® verfolge ich schon länger - sie hat mich damals sogar zu unserem Pferdewaldgarten inspiriert. Ich hatte nur nie so recht den Mut (und ehrlich gesagt auch keine zündende Idee), das Konzept wirklich auf unseren Trail zu übertragen.


Erinnerst du dich an die beiden Bilder ganz am Anfang? So sieht ein Browsing Paddock im direkten Vergleich dazu aus.
Erinnerst du dich an die beiden Bilder ganz am Anfang? So sieht ein Browsing Paddock im direkten Vergleich dazu aus.

Ihr Grundgedanke: Sie legt keinen Weg um die Wiese herum an, sondern setzt Pflanzinseln als Strukturgeber in den Raum. Die Wege ergeben sich dann von ganz allein — dadurch, dass die Pferde zwischen den Inseln hindurchziehen, sie umrunden und neugierig von einer zur nächsten stöbern. Nicht ich zeichne den Weg vor, sondern die Struktur im Raum lässt ihn entstehen.








Wie schon vorhin erwähnt, haben wir im kleinen Stil dieses Prinzip schon ein wenig in unserem Pferdewaldgarten angewendet. Zwischen den alten Obstbäumen haben wir ein paar Pflanzinseln gesetzt, einfach damit es grüner und schöner zu stöbern wird. Dort ist inzwischen auch unser neuer Teich, und dort stehen ebenfalls unsere beiden Stöber- und Strohraufen. Auf gerade einmal etwas mehr als 600 qm konnten sich die Pferde bei der Integration des vierten Pferdes wunderbar ausweichen und hat die ganze Phase für alle spürbar entspannter gemacht.


Zwei „Durchbrüche" - im wahrsten Sinne des Wortes - haben mich dann endgültig überzeugt

Der erste war harmlos und hat uns nur zwei Holzzaunbalken „gekostet", die wir herausgeschnitten haben. Seitdem hat der Pferdewaldgarten zwei Ein- und Ausgänge. Und das Faszinierende ist, dass die Pferde beide gleichermaßen nutzen, völlig egal, ob der Weg gerade länger oder kürzer ist.


Der zweite kam dieses Jahr. Wir haben die Boxen und die Laufboxen herausgebrochen und dien Zwischengang integriert, sodass jetzt eine große, zusammenhängende Liegehalle entstanden ist. Die Pferde können nun mitten durch die Scheune gehen, um zum Trinken zu kommen - vorher mussten sie immer außen herum. Und trotzdem umrunden sie die Scheune weiterhin, nur eben viel entspannter, und nehmen genauso gern mal die Abkürzung mitten hindurch. Es fühlt sich einfach viel mehr nach echter Raumnutzung an als damals, als ich die Wege noch „künstlich" verlängern wollte.


Früher dachte ich: mehr Wege, mehr Möglichkeiten, mehr Bewegung.

Heute denke ich: mehr Raum, mehr selbstermächtigende Wahl, mehr Bewegung.

Denn Bewegung entsteht nicht, weil ich sie erzwinge, sondern weil die Pferde echten Raum und echte Entscheidungen haben.


Femke grenzt ihren Browsing Paddock genau deshalb bewusst vom klassischen Track ab. Die Zwischenräume, sagt sie, seien eben „keine langweilige, gleichförmige Gasse zwischen zwei Zäunen", sondern unterschiedlich groß und geformt, sodass die Pferde dazwischen und darum herum wandern und immer wieder neue Routen entstehen. Genau das, was bei uns durch die schmalen Korridore bisher gefehlt hat.



Femkes Big Five


Femke fasst ihren Ansatz in fünf Säulen zusammen - ihren „Big Five": Bewegung, Bindung, Boden, Biodiversität und Browsen. Es sind genau die Themen, die mich ebenfalls beschäftigen:


Bewegung - dass sie aus dem Lebensraum heraus selbstverständlich wird, statt vom Menschen erzwungen und kompensiert. Meine Grundfrage von Anfang an.

Bindung - eine stabile, funktionierende Herde, die die Bedürfnisse jedes Einzelnen berücksichtigt. Genau das durfte ich beim Thema Ressourcen und vermeintlicher „Dominanz" lernen (mehr dazu hier).

Boden - ein gesunder, trockener Untergrund, der zum Standortboden passt, bewusst differenziert statt überall gleich.

Biodiversität - Begrünung nicht nur als Deko, sondern auch als gezielte Umweltgestaltung und Lebensraum für viele Tiere.

Browsen - das natürliche Stöbern und Knabbern an Sträuchern, Bäumen und Kräutern statt den ganzen Tag nur einer Sorte Heu. Der Kern, der dem Konzept seinen Namen gibt.



Lösung 04


Hier habe ich auf Google Earth farbige Flächen eingezeichnet, die ich dann von Gemini hab "ausmalen" lassen. Vorher habe ich viel mit meinem Mann gebrainstormt und durch unsere Ideen und Vorstellungen ist dann dieses Design entstanden. Welche Probleme dieses Konzept löst, was wir uns davon erhoffen und wie genau es aufgebaut ist, erläutere ich dir hier kurz:



Statt eine Paddock-Fläche, die wir mit Pflanzinseln bestücken, habe ich mir ihre Gewohnheit - immer den gleichen Weg hin und zurück zu nehmen - zu nutze gemacht und diesen einen Weg gestaltet, durchzogen mit Pflanzinseln als Ausweichmöglichkeiten.


Der Hügel ist jetzt als Zentrales Herzstück voll integriert.


Gerade an der schmalsten Stelle (da ist auch der Hügel) arbeiten wir nicht mehr mit zwei Wegen und eine Wiese dazwischen, sondern setzen die zweite Heuraufe hin.


Wo keine Pflanzinseln sind und der Weg schmaler wird, bleibt trotzdem genug Raum: Unter 5 Meter gehen wir an der engsten Stelle auf keinen Fall - lieber noch breiter. Ob das umsetzbar ist, schauen wir noch, aber das ist der Plan.


Es ist durch die sanften Schwingungen ein guter Bewegungsfluss gewährleistet (hoffentlich), der auch mal zum Toben einlädt.


Wir haben wieder zwei große Wiesen, die wir auch mal im Winter, wenn es gefroren ist, zum Toben öffnen können (wie du bemerkst, ist hier Bewegungsraum bzw. Raum für mehr Bewegung ein großes Thema).


Wir konnten alle bereits eingepflanzten Pflanzen so integrieren, dass sie schon die Vorhut der Pflanzinseln ergeben und wir nichts mehr "zerstören" müssen.




Wie es jetzt weitergeht


Und jetzt heißt es erst einmal: ausprobieren. In den nächsten Wochen setzen wir das Konzept testweise mit mobilen Weidepfosten um - so können wir alles noch verschieben, nachjustieren und in Ruhe schauen, wie die Pferde es annehmen, bevor irgendetwas fest wird. Denn am Ende entscheiden nicht schöne Zeichnungen, ob das Design aufgeht, sondern die Pferde selbst. Und das ist ja auch das Spannende daran :)


Ich werde weiter beobachten, dokumentieren und in weiteren Beiträgen berichten, wie sich Lösung 04 bewährt - mit allem, was klappt, und ganz sicher auch mit dem, was wir noch anpassen müssen.


Wie sieht es bei dir aus?

Hast du selbst schon mit einem schmalen oder kniffligen Grundstück getüftelt? Oder Erfahrungen mit Pflanzinseln, Browsing Paddock oder anderen Konzepten gemacht? Ich freue mich riesig über deine Gedanken, Fragen und Erfahrungen in den Kommentaren - vielleicht bringt gerade dein Blick etwas ans Licht, das ich noch gar nicht bedacht habe.


Schreib mir gern, ob du gespannt bist, wie es sich entwickelt - dann nehme ich dich in den nächsten Beiträgen mit auf die Reise.

<3 Christina

2 Kommentare


Jana
10. Okt.

Mega interessant! Wir überlegen aktuell auch, wie wir einen Paddock Trail auf unserem Land realisieren können.wir haben auch ein recht schmales Gelände und haben bis jetzt noch keine gute Idee gehabt. Hilfst du auch bei sowas? Also Design Ideen, Umsetzung und sowas?

Liebe Grüße und danke 🙏🏼

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Voll schön, dass ihr das für eure Pferde angehen wollt! Sehr gerne kannst du mir eine E-Mail schreiben, dann können wir uns für ein Zoom-Brainstorming verabreden: mail@horsensation.com. Gerade bei so schmalen Grundstücken kann und muss man kreativ werden, aber am Ende kann das wirklich auch besonders und schön werden :)

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